28. November 2017

Wer kennt das nicht? Freitags und Samstags an lauen Frühlings- und Sommerabenden tummeln sich an altbekannten Wiener Plätzen (meist schon tagsüber) Gruppen von interessant angezogenen Männlein oder Weiblein mit allem Möglichen ausgestattet (meist Bauchladen oder Ziehwagerl und Alkohol-to-go) um das Ende der oft betitelten ‘Freiheit’ einer Person zu feiern.

Es wird wieder mal gepoltert …

Meistens kann man sich gar nicht mehr über den Schwedenplatz oder durch den Prater retten ohne nicht von zig Bräuten und Bräutigame überredet zu werden entweder was zu kaufen (die Auswahl beschränkt sich meist auf Kondome oder Alkohol), ein T-Shirt zu bemalen oder mit ihnen Alkohol konsumieren. Und natürlich oft genug darauf hingewiesen zu werden, dass der/die am auffälligsten Angezogene bald vor den Traualtar tritt. Meistens wird quer durch die Stadt gezogen und Lokal Hopping betrieben bis auch der letzte nicht mehr stehen kann. Schon oft genug gesehen …

 

Gerade deswegen war ich froh unlängst ein nicht ganz alltägliches Poltern zu erleben.

 

Begonnen hat alles, als wir uns zu Mittag im ‘The Room’ in den Sofiensälen (http://theroom.at) im 3. Bezirk zusammenfanden um die zukünftige Braut zu empfangen und uns mit einem ausgiebigen Brunch zu stärken. Damit die Braut für ihren großen Tag schon vorbereitet war, wurde sie standesgemäß mit einem Fiaker zu uns gebracht – wenn schon in Wien, dann richtig.

 

®NoWorries Entertainment OG

 

Darauf wurde (natürlich) mit Prosecco angestoßen und das nicht nur 1x (warum man zu solchen Anlässen immer so viel Prosecco trinken muss, ist mir echt ein Rätsel, aber egal).

Gestärkt und motiviert vom ganzen Prosecco ging es zu einer Tanzstunde um eine Choreographie für die anstehende Hochzeit einzustudieren. Auch die eher talentfreien kamen auf ihre Kosten und die Lacher blieben sowieso nicht aus. Von dem ganzen Herumgehopse waren wir natürlich schon leicht dehydriert und der Wasserhaushalt musste wieder aufgefüllt werden. Natürlich auch möglich mit einem Weißem Spritzer, die Hälfte ist ja eh Mineralwasser 😉

 

Um uns für die restliche Nacht zu stärken besuchten wir das ‘Flatchers Bistrot’ (http://www.flatschers.at/bistrot/). Unsere zukünftige Braut hat ihren Liebsten nämlich in Paris kennengelernt und somit brachten wir für sie ein bisschen Frankreich nach Wien.

 

®NoWorries Entertainment OG

 

Wie es sich gehört durften auch ein paar blödsinnige Aufgaben für die zukünftige Braut nicht fehlen. So musste sie im Bistrot auf Französisch jemanden ansprechen und eine Filmszene nachstellen (das der Spaß für uns natürlich auch nicht zu kurz blieb).

 

Gestärkt ging es weiter in die Innenstadt. Auf dem Weg kamen wir beim Shebeen (http://www.shebeen.at) vorbei und da wir alle Pubs lieben, ging es für einen kurzen Stopp hinein. Wir wussten da noch nicht, dass an diesem Abend auch eine Rugby Mannschaft aus Hamburg. Da waren natürlich ein paar Runden Getränke und ‘spannende’ Tanzeinlagen für die Braut inklusive. Wir waren zwar nicht in Vegas, aber ganz nach dem Motto ‘Was in Wien passiert, bleibt in Wien’, wurde gebührend gefeiert 😉

 

Nachdem die Sperrstunde immer näher rückte, der kurze Stopp ein wenig länger dauerte und auch die Rugbymannschaft das Weite suchte (so ein Flugzeug wartet halt leider nicht auf jeden) und somit fast niemand mehr im Pub war, ging es weiter. Da verschlug es uns wieder mal in den Voga und es wurde bis in die frühen Morgenstunden weiter gefeiert. Und es ist ja auch angenehmer im Hellen nach Hause zu spazieren, als im Dunkeln 😉

 

Rückblickend war es wirklich ein ereignisreicher und lustiger Tag mit vielen Überraschungen und einzigartigen Momenten, wobei das Pub ja mein persönliches Highlight war. Aber Pubs gibt es ja in Wien auch so einige, dass man fast glauben könnte, man wäre in England. Doch das ist eine andere Geschichte …

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